Kinder in Balance

Die ersten Schuljahre eines Kindes sind eine sehr spannende Zeit, die viele neue Herausforderungen mit sich bringt. Plötzlich steht der Leistungsgedanke im Vordergrund - Kinder müssen nun Fragen beantworten, statt selber Fragen zu stellen. Nicht jedes Kind kommt gut damit klar. Lernblockaden wie Konzentrations- und Motivationsprobleme sind daher für viele Kinder bereits in den ersten Schuljahren eine Last .

 

Kinder in Balance ist ein Programm, dass sich vor allem an Vorschulkinder und Grundschüler richtet. Es stützt sich auf das Prinzip des ganzheitlichen Lernens. Dabei werden Techniken und Spiele eingesetzt, die alle Sinne sowie die einzelnen Gehirnbereiche ansprechen.  Kinder sind dann im Gleichgewicht, wenn Bewegung, Wahrnehmung, Aufmerksamkeit und Entspannung in einem ausgwogenen Verhältnis sind.

Bewegung

 

Bewegung vermittelt Raum- und Zeiterfahrung, die für die intellektuelle Entwicklung des Kindes bedeutsam sind. In der Bewegung lernen Kinder, ihren Körper zu koordinieren, sich selbst und andere einzuschätzen. Überschüssige Energien können abgebaut werden.

 

Durch Bewegung schulen die Kinder ihren Gleichgewichtssinn. Dieser ist besonders für das Verständnis von Raum und Lage wichtig und somit auch für die Fähigkeit richtig und leicht zu rechnen, zu lesen und zu schreiben. Wer mit sich und seinem Körper im Gleichgewicht ist und über Erfahrungen im konkreten Raum verfügt, kann sich auf dem Papier mit Buchstaben und Zahlen besser organisieren.

 

Wer im Gleichgewicht ist, den haut so schnell nichts um. Der hat seinen festen Standpunkt und fühlt sich stabil und geerdet. Die Zentrierung gibt mir ein Gefühl für mich selbst und für meine Umgebung.

 

Kinesiologie bedeutet „die Lehre der Bewegung“. Mit kinesiologischen und somit gehirngerechten Brain Gym -Übungen wird die Integration der Gehirnbereiche gefördert. Dabei geht es insbesondere auch in die Zusammenarbeit der beiden Großhirnhälften, die Integration beider Ohren, beider Augen und der Hände im visuellen Nahbereich.

Wahrnehmung

Die auditiven und visuellen Sinne sind von den vielfältigen Medieneindrücken und unserer schnellen Lebensweise überlastet, sie gleichen verstopften Autobahnen. Lernstoff bleibt oft im Stau stecken, längst bevor er das Gehirn erreicht.Wissensvermittlung auf die Schnelle und nach einem Einheitsschema machen dies für unsere Kinder nicht besser.

 

Kindern mit Problemen im Wahrnehmungsbereich tut es gut, wenn in gezielten Sinnesspielen möglichst wenige Sinneskanäle gleichzeitig aktiviert werden. Die differenzierte Stimulation führt zu klaren, unterscheidbaren Eindrücken, die wesentlich effektiver verarbeitet werden können. Die Kinder können sich einzelner Wahrnehmungen bewusst werden und ein besseres Verständnis für die Funktionsweise der Sinnesorgane entwickeln. Sie werden achtsamer im Umgang mit den Dingen und Menschen die sie umgeben und mit sich selbst.  Die Sinne bewusst einsetzen, macht Leben und Lernen erst SINNvoll.

Entspannung

Hier geht es vor allem um die Ausgewogenheit von Verstand und Gefühl.In der Entspannung lernen die Kinder äußere Reize bewusst und ganz gezielt auszuschalten und somit Stress und Überlastung entgegenzuwirken. Die Kinder werden leistungsfähiger und können sich besser konzentrieren.

 

Nur wer das Gefühl von Entspannung im eigenen Körper bewusst erlebt, weiß, wie sich Anspannung anfühlt und kann so schon kleinste Alarmzeichen des Körpers deuten. Besonders wertvoll sind gute Entspannungsübungen dann, wenn Kinder lernen Stille auszuhalten und vor allem sogar sie zu genießen.

Aufmerksamkeit

Hier geht es darum, Aufmerksamkeit mit Kopf, Hand und Humor auszulösen. Gesteigerte Aufmerksamkeit bedeutet, Selektion und Fokussierung der Sinne, Gedanken und Gefühle. Es ist die Fähigkeit, einer Sache oder Person die volle Aufmerksamkeit zu schenken und gleichzeitig sich selbst und das Umfeld im Auge zu behalten.

Gibt es Schwierigkeiten im Bereich der Aufmerksamkeit, liegt häufig eine mangelhafte Zusammenarbeit zwischen dem Vorder- und Hinterhirn und eine schlechte Körperhaltung vor. Die körperliche Beteiligungslinie (kommt aus dem EDU-K) liegt nicht in der Mitte. Das bedeutet, dass man in Kommunikations- und Lernsituationen nicht angemessen handelt. Man ist entweder im Überfokus oder im Unterfokus.

Die Arbeit „Kinder in Balance“ biete ich in individuellen Einzelsitzungen und auch in Kleingruppen an. Dieses Programm eignet sich insbesondere auch zur Vorbereitung auf den Schulbeginn. Bitte sprechen Sie mich an.